Landausflüge auf Tortola

Landausflüge auf TortolaTortola ist die Hauptinsel der britischen Jungferninseln. Die etwa 5 Kilometer breite und 19 Kilometer lange Trauminsel erlebt in den vergangenen Jahren einen Boom als Urlaubs- und Seglerparadies. Und als Ziel von Karibik Kreuzfahrten.

Tortola wird von einer geschwungenen Bergkette durchzogen, die mit dem Mount Sage eine Höhe von 521 Meter erreicht. Der wichtigste Ort ist Road Town, eine unregelmäßige Siedlung mit ein paar Straßenzügen, die sich um eine tiefe Einbuchtung an der Südküste gruppieren. Hier machen die Kreuzfahrtschiffe fest. Man findet in der Hauptstadt Road Town ein kleines Museum, einen schönen Botanischen Garten, Bars, Restaurants und zahlreiche Geschäfte. Das übrige Leben auf der Insel spielt sich in kleinen Küstensiedlungen ab. Die Menschen sprechen Englisch, die Währung ist der US Dollar. Hier finden Sie Tipps für Ihre Landausflüge auf Tortola. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von The British Virgin Islands Tourist Board.

Landausflüge auf Tortola auf eigene Faust

Blick auf den Hafen in Road Town

Blick auf den Hafen in Road Town

Kreuzfahrtschiffe laufen die Inselhauptstadt Road Town an. Es gibt am Wickham Cay 1 einen Pier, an dem zwei Kreuzfahrtschiffe anlegen können. Dieser wurde kürzlich verlängert und verbreitert, so dass heute auch sehr große Kreuzfahrtschiffe bis 180.000 BRZ anlegen können. Am Fuß des Piers entstand jüngst der Tortola Pier Park. In mehreren Gebäuden sind das Kreuzfahrtterminal, über 50 Geschäfte, die Touristeninformation und ein Anleger für Bootsausflüge untergebracht.

Zusätzlich kann ein weiteres Kreuzfahrtschiff in der Bucht ankern. Die Tenderboote setzen die Urlauber bisher am Fährhafen (Road Town Jetty) ab. Dieser liegt etwas zentraler und näher am Zentrum der kleinen Hauptstadt. Wer mit der Fähre auf eigene Faust nach Virgin Gorda fahren will, ist am Fährhafen gleich richtig.

Zu Fuß

Safaribusse am Hafen

Safaribusse am Hafen

Die kleine Stadt kann man bequem zu Fuß erkunden. Bis zum sehenswerten botanischen Garten läuft man ca. 1,5 Kilometer. Der Fährhafen ist knapp einen Kilometer entfernt.

Taxi

Im Hafen erwarten Sie zahlreiche Taxen. Wie auf St. Thomas handelt es sich überwiegend um Minibusse und halboffene Safaribusse, die verschiedene Strände ansteuern oder Inselrundfahrten anbieten. Die Fahrpreise sind festgelegt und hängen im Bereich des Hafens aus. Auf der Webseite der Touristeninformation gab es im Februar 2017 immer noch Preislisten von 2010. Die Fahrt zur Cane Garden Bay kostet demnach (One Way) 24 US Dollar für eine Person, 12 US Dollar pro Person für zwei Personen und 8 US Dollar pro Person für 3 oder mehr Personen. Es gibt keine aktuellere Liste. Rechnen Sie deshalb mit etwas höheren Preisen. Man kann mit dem Fahrer eine Abholzeit vereinbaren. Ober man bezahlt am Ziel und sucht später ein Taxi für die Rückfahrt.

Mietwagen

Tortola Pier Park

Tortola Pier Park

Aufgrund der engen und steilen Straßen ist ein Mietwagen nicht jedermanns Sache. Zudem wird auf der linken Seite gefahren. Zumindest muß man keine lokale Fahrerlaubnis mehr erwerben.

Diverse überwiegend lokale Anbieter sind in Road Town vertreten. Zum Beispiel die Firmen Hertz, Aaron Rentals, Courtesy Car Rentals, International Motors Car Rentals oder iTGO Car Rentals. Eine Liste finden Sie auf der Webseite des British Virgin Islands Tourist Board (s. Link oben).

Fähren

Das Road Town Ferry Terminal befindet sich ca. 800 Meter vom Kreuzfahrt-Terminal entfernt. Den Fahrplan der Fähren nach The Valley auf Virgin Gorda finden Sie bei Speedys (bviferries.com). Die Überfahrt dauert ca. 30 Minuten und kostet 30 US Dollar (Roundtrip). Man kann den Transfer nach The Bath gleich mitbuchen. Für 2 Personen kostet das Taxi 4 US Dollar pro Person.

Landausflüge auf Tortola buchen

Road Town

Road Town

Auf Tortola werden wie überall zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Beispielhaft fügen wir eine Übersicht von TUI Cruises bei. Angebote lokaler Veranstalter finden Sie bei Viator.

Sehenswürdigkeiten auf Tortola

Tortola bietet seinen Besuchern schöne Strände entlang der Nordküste und attraktive Wanderwege im Sage Mountain National Park. Viele Kreuzfahrer machen einen Landausflug zur Nachbarinsel Virgin Gorda. Der Strand „The Bath“ mit seinen großen Granitfelsen zählt zu den bekanntesten Stränden der Karibik. Tortola und die insgesamt mehr als 25 Inseln der British Virgin Island gelten als eines der besten Segelreviere der Welt.

Road Town

Die kleine Hauptstadt Road Town ist hübsch anzusehen. Wenn Sie nach einem Landausflug noch Zeit haben, lohnt ein Besuch des Botanischen Gartens. Es gibt auch einen farbenfrohen Markt und zahlreiche Geschäfte. Sehenswert ist das Old Government House. Der ehemalige Sitz des Gouverneurs ist heute ein Museum.

Die Strände

Bomba’s Surfside Shack

Bomba’s Surfside Shack

Die besten Strände erstrecken sich an der Nordküste der Insel. Ganz am westlichen Ende verbirgt sich hinter dem Namen Smuggler’s Cove ein wunderschöner, abgeschiedener Sandstrand. In östlicher Richtung erreicht man Apple Bay, wo Surfer mit hohen Wellen kämpfen. Legendär an diesem Strand ist Bomba’s Surfside Shack, eine Strandbar aus Treibholz. Die bezaubernde Cane Garden Bay gilt als der schönste Strand Tortolas. Wenn es hier voll sein sollte, können Sie sich eine Bucht weiter zur Brewers Bay bringen lassen. Das ist ebenfalls ein schöner Strand, aber bei weitem nicht so voll. Zwei kleine Strandbars sorgen für das leibliche Wohl. Östlich von Road Town folgt die Straße der Küste bis zur kleinen Siedlung bei Long Look. Eine gebührenpflichtige Brücke verbindet die Insel mit dem Flugplatz auf Beef Island. Auch diese Insel lockt mit schönen Stränden, wie etwa dem Long Bay Beach.

Bootsausflüge

Dead Chest Island

Dead Chest Island

Der Sir Francis Drake Channel ist ein herrlicher, tiefblauer Meeresabschnitt vor Tortola, wo die weißen Segel der kreuzenden Jachten sich im Wind blähen. Auf Tortola spricht also vieles für einen Bootsausflug. Nicht umsonst wurde im neu gestalteten Kreuzfahrthafen ein Anleger für Ausflugsboote gebaut.

Am Südende der Wasserstraße zieht sich eine Kette unregelmäßig geformter Inseln in einer sanften Kurve südöstlich von Virgin Gorda bsi nach St. John. In ihren versteckten Buchten warten traumhafte Sandstrände auf Besucher. Salt Island ist nach seiner bis heute bewirtschafteten Saline benannt. Eigentlich ist ein Sack Salz pro Jahr als Pacht an die Queen zu entrichten, was in den letzten Jahren aber offenbar versäumt wurde. Die Insel ist bei Tauchern sehr beliebt, da auf dem Meeresgrund vor der Küste der englische Postdampfer Rhone ruht. Man kann im Bug herumtauchen, der in 24 m Tiefe liegt. Das zerschmetterte Heck mit der Schiffsschraube liegt etwa zwölf Meter tief. Auf Dead Chest Island, einem winzigen Eiland vor der Küste, setzte der berühmte Pirat Blackbeard seine meuternde Mannschaft aus (Fuffzehn Mann auf des toten Manns Kiste, Ho ho ho und ’ne Buddel mit Rum!). Norman Island ist unbewohnt, aber wegen der unheimlichen Höhlen beim Treasure Point einen Abstecher wert.

Virgin Gorda

The Baths

The Baths

Viele Kreuzfahrer nutzen den Aufenthalt auf Tortola zu einem Besuch der Nachbarinsel Virgin Gorda. Diese kleine Insel ist noch ruhiger als Tortola, doch warten hier in versteckten Buchten und auf vorgelagerten Sandbänken einige der elegantesten Erholungsorte der Virgin Islands. Ziel der Landausflüge aus Tortola ist The Bath, eine Reihe von Felsbuchten am Strand südlich von Spanish Town. Die Felsblöcke liegen wirr durcheinander und werden zum Land hin von Kokospalmen gesäumt. Zu Fuß muss man sich einen Weg von der Mad Dog Bay aus durch das Gestrüpp bahnen. Wahrscheinlich wurde der in der Karibik ungewöhnliche Granit während der Eiszeit hier abgelagert. Der Strand ist eines der beliebtesten Landausflugziele auf einer Karibik Kreuzfahrt.

Sage Mountain und die Ridge Road

Weg im Nationalpark

Weg im Nationalpark

Tortola ist durchaus eine bergige Insel. Die Ridge Road führt entlang der Gipfel, die das Rückrat der Insel bilden. Es gibt immer wieder sehr schöne Aussichtspunkte, von denen man teilweise bis zu den Amerikanischen Jungferninseln sehen kann. Auf einem Teilstück der Ridge Road zeugen Gemälde auf einer Betonmauer von der reichen Geschichte der Insel. Ein guter Haltepunkt für eine Stärkung ist das Skyworld Restaurant. Rund um den höchsten Berg der Insel, den Mount Sage, erstreckt sich auf 39 Hektar der Sage Mountain National Park. Gut erschlossene Wanderwege führen durch den Park. Diese sind nicht allzu anspruchsvoll. Feste Schuhe sind aber empfehlenswert. Der Sage Mountain National Park ist ein gut Ziel für einen Halbtagesausflug.

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