Landausflüge auf St. Lucia

Landausflüge auf St. Lucia

St. Lucia

St. Lucia liegt zwischen Martinique im Norden und St. Vincent im Süden und gilt als eine der gastfreundlichsten und schönsten Inseln der Karibik. Sie hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ziel von Karibik Kreuzfahrten entwickelt. Der Fremdenverkehr konzentriert sich auf den Nordwesten zwischen der Hauptstadt Castries und der Nordspitze, wo die schönsten Strände liegen. Im Landesinneren gibt es Regenwälder zu erkunden, während an der Küste versteckte Buchten nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind. Die Einwohner sind freundlich und redselig, was auf einem Spaziergang durch die Straßen von Castries oder eines der Dörfer schnell offenbar wird. Die meisten sprechen ein Kreolisch, das auf einer französischen Mundart (patois) gründet. Amtssprache ist jedoch Englisch.

Traumstrände auf St. Lucia

Traumstrände auf St. Lucia

Bis zur Unabhängigkeit am 22. Dezember 1979 war St. Lucia 150 Jahre lang britische Kolonie. Die Geschichte der Insel ist eine Folge von Konflikten, Eroberungen und Rückeroberungen. Im 17. Jahrhundert rangen Engländer und Franzosen mehrmals um die strategisch bedeutsame Insel, bis sie 1814 endgültig britischer Herrschaft unterstellt wurde. Die Franzosen hinterließen ihr Vermächtnis in Ortsnamen, Religion (die meisten Einwohner sind katholisch) und der kreolischen Küche. Hier finden Sie Tipps für Ihre Landausflüge auf St. Lucia. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des St. Lucia Tourist Board.

Landausflüge auf St. Lucia auf eigene Faust

Kreuzfahrtschiffe laufen den Hafen der Hauptstadt Castries an. Bis zu fünf Kreuzfahrtschiffe können an einem Tag an den Kreuzfahrt-Terminals „Pointe Seraphine“ und „Queen Elisabeth II Dock“ festmachen. Auf diesem Bild wird die Lage der Kreuzfahrt-Terminals deutlich. Es gibt zwischen den beiden Häfen eine Wassertaxiverbindung für 2 US Dollar pro Strecke.

Hafen, Terminals und Stadt

Hafen, Terminals und Stadt

Das Duty Free Pointe Seraphine ist eine attraktive Mall mit vielen Geschäften, einem Büro der Touristeninformation, Ausflugsveranstaltern und Taxen. Für den Taxiservice in Pointe Seraphine ist die Courtesy Taxi Cooperative (courtesytourstlucia.com) zuständig.

Der Queen Elisabeth II Dock befindet sich in der kleinen Hauptstadt Castries. Hier machen auch die Tenderboote fest, falls Kreuzfahrtschiffe ankern. Die kleine Mall La Place Carenage (carenagemall.com) bietet in einem etwas kleineren Maßstab das, was die Gäste in Pointe Seraphine vorfinden.

Taxi

Taxibuchung

Taxibuchung

Taxen sind ein gutes Verkehrsmittel für alle, die St. Lucia auf eigene Faust erkunden möchten. Zahlreiche Taxen sind an beiden Kreuzfahrt-Terminals vertreten und an dem TX auf dem blauen Nummernschild gut zu erkennen. Die Fahrpreise sind festgelegt. Man bucht ein Taxi für eine bestimmte Strecke, eine Rundfahrt von der Stange oder eine individuelle Tour. In Pointe Seraphine gibt es einen Kiosk, an dem man die entsprechende Fahrt buchen kann. Hier kann man sich auf beraten lassen bzw. Informationen und Preise einholen. Hier die Preise (Jan. 2017) für einige beispielhafte Touren:

  • Beach Tour (Reduit Beach): 14 US Dollar
  • Beach Tour (Pigeon Island): 20 US Dollar
  • Soufriere Tour (mit den Pitons): 50 US Dollar
  • North Island Tour (der Norden ist das touristische Zentrum): 30 US Dollar
Kreuzfahrtschiffe in Castries

Kreuzfahrtschiffe in Castries

Mietwagen

Auf St. Lucia wird auf der linken Seite gefahren und man benötigt eine lokale Fahrerlaubnis (12 US Dollar). Guy’s Car Rental hat ein Büro in Pointe Seraphine. Sixt hat ein Büro am nahen Flughafen. Wenn Ihr Kreuzfahrtschiff am Queen Elisabeth II Dock liegt, ist Hertz am John Compton Highway der nächstliegende Anbieter.

Bus

Mit ein wenig Abenteuerlust kann man auf St. Lucia (an Werktagen) auch mit dem Bus fahren. Der Busbahnhof ist ganz in der Nähe der Kreuzfahrtterminals. Die Minibusse haben meistens 14 Sitze und sich an einem ein M auf dem Nummerschild zu erkennen. Der Zielort steht auf einem Schild hinter der Windschutzscheibe. Es gibt ca. 8 verschiedene Routen. Die Route 1A führt von Castries zu den Touristenzentren im Nordwesten. Die Haltestellen sind Choc Roundabout, Rodney Bay Bus Stop, Choc Bridge Bus Stop, Beausejor Stadium Bus Stop, Gros Islet Bus Stop und die Endhaltestelle Cas en Bas Bus Stop.

Landausflüge auf St. Lucia buchen

Pointe Seraphine

Pointe Seraphine

Auf der Insel werden wie überall zahlreiche organisierte Landausflüge auf St. Lucia angeboten. Beispielhaft fügen wir eine Übersicht von TUI Cruises bei. Die Landausflüge stehen normalerweise ca. 6 Monate von Beginn der Karibik Kreuzfahrt fest und können auch bereits vorab reserviert werden. Aber natürlich geht das auch noch an Bord. Hier die Angebote des Marktführers Viator. Deutschsprachige Landausflüge findet man auch bei Kreuzfahrtausflüge.de. Wer geprüfte Angebote lokaler Veranstalter mit sicherer Buchungsabwicklung sucht, ist hier richtig.

Sehenswürdigkeiten auf St. Lucia

Die Pitons sind das Wahrzeichen

Die Pitons sind das Wahrzeichen der Insel

St. Lucia gleicht einem Wassertropfen und ist bei einer Länge von knapp 44 Kilometern ca. 22,5 Kilometer breit. Die kleine Hauptstadt Castries hat, wenn man die Vororte berücksichtigt, ca. 16.000 Einwohner und befindet sich an der Karibikküste. Das Wahrzeichen der von St. Lucia sind die erloschenen Vulkane Gros Piton und den Petit Piton südlich der Stadt Soufriere. Die Insel ist bergig und dicht bewaldet. Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig. Die meisten Hotels befinden an der Karibikküste im Nordwesten.

Castries

Straßenszene

Straßenszene

Die nach dem Marechal de Castries, einem französischen Marineminister, benannte Inselhauptstadt entstand um 1760 an dem natürlichen Hafen und breitete sich auf die umliegenden Anhöhen aus. Da Castries mehrmals niederbrannte (zuletzt 1948), sind zwischen den Bürohäusern aus Beton und Glas nur wenige Bauten aus der Kolonialzeit erhalten. Auf den Hügeln hat jedoch traditionelle karibische Architektur die Zeiten überstanden, etwa auf Vigie Point und Morne Fortune. Am Derek Walcott Square im Zentrum steht noch eine Reihe alter Häuser. Der Literaturnobelpreisträger Derek Walcott ist der berühmteste Sohn der Insel. Die katholische Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis schräg gegenüber wurde 1897 errichtet. Wenige Schritte vom Queen Elisabeth II Dock entfernt beginnt der betriebsame Markt, der sich über die ursprüngliche Begrenzung der Markthalle hinaus die ganze Jeremie Street entlang zieht.

Die Strände

Reduit Beach

Reduit Beach

Auf der Insel gibt es traumhaft schöne Strände, die für jedermann offen sind. Das gilt auch für die Strände bei Hotels.

Die Strände im touristischen Nordwesten der Insel sind vom Hafen in Castries aus schnell und bequem erreichbar. Zum Beispiel mit einem Taxi. Dazu gehört zum Beispiel der traumhaft schöne und lange Choc Beach direkt nördlich des Flughafens. Hier gibt es relativ viele Schattenplätze. Liegen können gemietet werden. Toiletten und Außenduschen findet man bei einem kleinen Restaurant.

Fährt man einige Kilometer weiter die Küste entlang in Richtung Norden, erreicht man den Reduit Beach an der Rodney Bay. Dieser etwa 1 Kilometer lange Traumstrand lockt mit weißem Korallensand sowie zahllosen Hotels, Restaurants und Wassersportmöglichkeiten. Liegen und Sonnenschirme können gemietet werden, Duschen und Toiletten sind vorhanden.

Blick auf Pigeon Island

Blick auf Pigeon Island

An der Nordseite wird die Rodney Bay durch die Halbinsel Pigeon Island mit Fort Rodney und dem schönen Pigeon Island Beach begrenzt. Pigeon Island wurde vor 200 Jahren während der napoleonischen Kriege auf Veranlassung des englischen Admiral Rodney befestigt und ist seit 1979 als Nationalpark ausgewiesen. Markierte Wege führen an Unterkünften und Geschützstellungen vorbei zu einem Museum und Restaurant. Hier kann man schön spazieren gehen. Der Pigeon Island Beach mit dem Hotel Sandals Grande Resort & Spa ist einer der schönsten Strände der Insel.

Marigot Bay und Morne Gimie

Canopy Tram durch den Regenwald

Canopy Tram durch den Regenwald

Südlich von Castries, auf der anderen Seite des Hügels Morne Fortune, erstreckt sich ein weniger turbulentes St. Lucia der Täler und Küstendörfer, wo Bananenpflanzer und Fischer unbeeinflusst vom Tourismus ihren Geschäften nachgehen. Die Marigot Bay an der Westküste, eine schmale Bucht mit palmenbestandenem Steilufer, diente früher Piraten als Versteck. Einige Cafes haben sich an der Straße zur Bucht angesiedelt, während man am Strand selbst zwischen verschiedenen Bars wählen kann. Weiter südlich, bei Canaries, wendet sich die Küstenstraße ins Landesinnere, hinauf in den Regenwald unter dem Morne Gimie, dem mit 950 m höchsten Gipfel der Insel.

Soufriere, der Vulkan und die Pitons

Soufriere besteht aus teils restaurierten Schindelhäusern mit Holzbalkonen. Ihr Name leitet sich vom nahen Vulkan Soufriere ab, dem einzigen „Drive-in-Vulkan“ der Welt. Um diesen Kessel zu finden, muss man nur seiner Nase folgen: Der Schwefeldampf ist schon von weitem zu riechen und strömt hier ständig aus, während er an anderen Punkten der Region stoßweise austritt.

Blick auf die Pitons

Blick auf die Pitons

Die Botanical Gardens & Mineral Baths weiter im Landesinneren wurden um 1780 zu einem Erholungsort für die französische Armee ausgebaut, nachdem von der heilsamen Wirkung des Wassers berichtet wurde. Man kann heute noch in den Schwefelquellen baden. Der Botanische Garten lädt zum Bummeln ein. Der Nature Trail verlässt das Gelände des Gartens und bietet sich für eine längere Wanderung in den Regenwald an.

Südlich von Soufriere eröffnen sich atemberaubende Ausblicke auf die Pitons, zwei vulkanische Bergkegel, die sich zu einer Höhe von 743 bzw. 798 Metern erheben. Die Kegel bestehen aus erkalteter Lava.

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