Landausflüge auf Aruba

Landausflüge auf Aruba

Aruba

Hier finden Sie Informationen für Ihre Landausflüge auf Aruba auf eigene Faust. Aruba ist Teil der niederländischen ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) und liegt vor der Küste von Venezuela. Aus der Luft gesehen, scheint die Insel klein und flach. Mit einem Band aus strahlend weißem Sand entlang der Westküste. Die sehr saubere und sichere Insel ist nur 31 Kilometer lang und gut 8 Kilometer breit und lebt vom Tourismus und. Neben den Traumstränden lockt die Unterwasserwelt zahllose Urlauber an. Die Amtssprache ist Niederländisch, verbreitet ist auch Englisch, aber die meisten sprechen Papiamento, ein Gemisch aus Spanisch, Französisch, Niederländisch, Englisch und afrikanischen Sprachen. Aruba wurde verhältnismäßig spät kolonialisiert und von den europäischen Mächten bis zum 20. Jahrhundert kaum beachtet. Seine Bevölkerung bewahrte sich daher einen starken Sinn für Unabhängigkeit. Die einheimische Währung ist der Aruba-Florin. US Dollar werden aber überall akzeptiert. Auf der Webseite der Aruba Tourism Authority gibt es viele Informationen. Hier finden Sie dazu eine Karte von Aruba mit allen Stränden und Sehenswürdigkeiten.

Aruba auf eigene Faust

Kreuzfahrtschiffe machen an einem der Terminals im Hafen der Hauptstadt Oranjestad fest. Während der Hochsaison im Winter liegen häufig mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen. In den klimatisierten Terminals gibt es Informationsstände der Touristeninformation und diverse kleine Shops. Davor warten Taxen und Ausflugsveranstalter. Selbst wenn man nichts vorbereitet hat, findet man hier immer noch einen Landausflug.

Oranjestad auf einen Blick

Oranjestad auf einen Blick

zu Fuß

Zu den Geschäftsstraßen und Shopping-Malls im Zentrum der Inselhauptstadt Oranjestad sind es nur wenige Meter. In der Stadt kann man sich bequem zu Fuß fortbewegen. Eine alte Straßenbahn fährt die Urlauber kostenlos durch die kleine Stadt. Los geht es am Hafenausgang von 10 bis 17 Uhr etwa alle 25 Minuten.

Taxen

Kostenlose Straßenbahn

Kostenlose Straßenbahn

Wie überall in der Karibik stehen zahlreiche Taxen bereit. Taxameter gibt es nicht. Die Fahrpreise zu den verschiedenen Zielen auf der Insel hängen im Terminal aus. Für Fahrten zum Palm Beach/ Eagle Beach zahlt man ca. 10 US Dollar. Wenn Sie ein Taxi für eine Inselrundfahrt chartern möchten, rechnen Sie mit etwa 45 US Dollar pro Stunde. Die Preise gelten immer für das Taxi. Wenn Sie mit 3 oder 4 Personen ein Taxi teilen, wird es also billiger. Klären Sie die Preisfrage bevor es los geht.

Mietfahrzeuge

Wer mobil sein möchte, könnte sich zum Beispiel einen Jeep oder einen Roller mieten. Die einheimische Firma Royal Rent a Car (arubaroyal.com) hat eine Niederlassung am Weg zum Hafenausgang. Weitere nationale und internationale Verleiher haben Büros in der Stadt und am nahen Flughafen. Darunter Smart Rent a Car (smart-rent-a-car.com).

Busse

Busbahnhof

Busbahnhof

Aruba hat ein sehr gutes und zuverlässiges Busnetz. Das Busterminal von Arubus befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hafens. Halten Sie Ausschau nach Bussen der Linie 10 (Malmok), 10 a (Arashi Beach) und 10 b (Mariott) wenn Sie zum Eagle Beach oder Palm Beach möchten. Viele Kreuzfahrer steigen am Radisson Resort aus. Hier befindet sich ein Durchgang zum Strand. Zum Baby Beach gibt es eine separate Buslinie (s. Webseite). Wer mehrere Fahrten plant, kann eine Tagesticket für 10 US Dollar kaufen.

Landausflüge auf Aruba buchen

Die Reederei bietet Ihnen für den Tag auf der Insel zahlreiche organisierte Landausflüge an. Beispielhaft hier eine Übersicht von TUI Cruises bei. Viele attraktive Touren lokaler Veranstalter gibt es bei Viator. Hier sind alle Landausflüge und Anbieter auf Herz und Nieren geprüft. Viator bietet zudem eine Tiefspreisgarantie und eine gesicherte Abwicklung Ihrer Buchung. Hier die Landausflüge auf Aruba von Viator.

Sehenswürdigkeiten auf Aruba

Niederländische Kolonialarchitektur in Oranjestad

Niederländische Kolonialarchitektur in Oranjestad

Aruba ist heute eine Urlaubsinsel für Strandurlauber vornehmlich aus den USA und Kanada. An den Traumstränden entlang der Westküste gibt es entsprechend viele Hotels und touristische Infrastruktur. Die attraktive Hauptstadt Oranjestad (ca. 28.000 Einwohner) liegt an der geschützten Südwestküste und ist eines der Shoppingzentren der Karibik. Das Hinterland der Insel ist recht trocken und geprägt von Kakteen, Aloe-Pflanzen und windschiefen Divi-Divi-Bäumen. Aruba ist flach. Den kegelförmigen Hooiberg (168 Meter) sieht man deshalb von fast überall.

Oranjestad

Oranjestad ist ein Einkaufsparadies mit vielen schönen Gebäuden im niederländischen Kolonialstil. Ein Stadtrundgang lohnt sich. Folgen Sie einfach dem L.G. Smith Boulevard. Vom Kreuzfahrtterminal im Stadtzentrum gehen Sie bitte zunächst nach rechts. Dann passieren den bunten Schooner Market, den Obst- und Gemüsemarkt der Hauptstadt. Obst und Gemüse kommen täglich frisch aus dem nahen Venezuela und sind ein schönes Fotomotiv. Als Nächstes folgt der Yachthafen Marina Harbour mit vielen Luxusyachten. Die Marina grenzt an den Queen Wilhelmina Park, eine grüne tropische Oase mit Blick aufs Meer. Jetzt verlassen Sie den L.G. Smith Boulevard und biegen links in die Oranjestraat ein. Nach wenigen Metern erreichen Sie das Fort Zoutman. Fort Zoutman (1796) ist das älteste Gebäude der Insel. Darin befindet sich das Museo Arubano für die Geschichte Arubas. Dann liegen gleich linker Hand das Parlament und der Amtssitz des Gouverneurs vor Ihnen. Bitte folgen Sie der Zoutmanstraat links (nach Norden) zur Plaza der Seaport Mall, einem großen Shoppingkomplex mit Luxushotel. Über die Havenstraat, vorbei an einigen Häusern im altholländischen Stil, geht es wieder zurück zum Hafen.

Am Hafen in Oranjestad

Am Hafen in Oranjestad

Wenn Sie Zeit haben, sollten noch ein wenig die Hauptgeschäftsstraße von Oranjestad entlang bummeln. Die Caya G.F. Betino Croes verläuft parallel zum Meer, allerdings einige Blocks landeinwärts. Vom Hafen gehen Sie über die Weststraat und biegen dann nach vielleicht 300 Metern rechts in die Schelp Straat ein. Diese mündet dann kurze Zeit später in die Caya G.F. Betino Croes.

Traumstrände

Westlich von Oranjestad führt die Küstenstraße zum Eagle Beach und Palm Beach. Beide Traumstrände sind wunderschön und nur durch eine Baumgruppe getrennt. Am 12 Kilometer langen Palm Beach befinden sich die Luxushotels der Insel. Sie können zum Beispiel mit dem Bus von Oranjestad aus zum Renaissance Hotel/ Hard Rock Cafe fahren. Dort gibt es einen Weg zum Strand. Man kann Liegen und Sonnenschirme mieten und auch an Wassersportmöglichkeiten, Restaurants oder Bars herrscht kein Mangel.

Baby Beach

Baby Beach

Der weitläufige Baby Beach an der Südostspitze der Insel. Der Traumstrand liegt an einer Lagune und das Wasser ist sehr flach. Ideal für Familien mit Kindern. Ein Bus der Busgesellschaft Arubus (Linie L-900) fährt hierher.

Das Hinterland

Wer auf Aruba etwas anderes sehen und erleben möchte als Strand und Shopping, findet im Hinterland einige interessante Ziele. Zum Beispiel für eine Inseltour auf eigene Faust. Insbesondere der Arikok Nationalpark lockt viele Besucher an:

Arikok Nationalpark

Ein lohnendes Ziel im Hinterland ist Arikok Nationalpark (arubanationalpark.org), der knapp 20 Prozent der Inselfläche einnimmt. Der Zugang und das moderne Visitor Center in San Fuego sind ca. 12 Kilometer vom Hafen entfernt. Der Eintritt liegt bei 11 US Dollar. Im Park gibt es Straßen und schöne Wanderwege. Die Parkverwaltung empfiehlt einen Allradwagen.

Arikok Nationalpark

Arikok Nationalpark

Im Park kann man nachempfinden, wie es in Aruba früher ausgesehen hat. Es gibt ein altes Farmhaus mit einer Kakteenhecke, Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Landschaft und die Flora und Fauna der Insel. Man trifft auf wildlebende Esel, Felder voller Kakteen und die markanten Divi-Divi-Bäume. Für ein kühlendes Bad bietet sich der Natural Pool in Conchi an.

Historische Goldmine

An der Nordküste befinden sich die Ruinen der Goldminen von Bushiribana, deren Entdeckung 1825 einen Goldrausch auslöste (ein Schmelzofen in Balashi produzierte über 1000 Tonnen Gold). Die Überreste eines Schmelzwerkes von 1872 können besichtigt werden.

Felsformationen

Felsformationen

Felsformationen

Es gibt auf der flachen Insel einige auffällige Felsformationen wie die Casibari Boulders in der Nähe des Hooiberges oder die Ayo Rock Formationen unweit der Natural Bridge. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Insel früher von Riesen bevölkert gewesen sein muss. Anders kann man sich die Anordnung der tonnenschweren Steinblöcke kaum erklären. Die Felsformationen sind mit Treppen und Wegen gut erschlossen. Von oben hat man einen weiten Blick über die ansonsten ziemlich flache Insel.

Aloe Vera

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auf der Insel Aloe eingeführt. Die Insel wurde zum weltweit größten Produzenten des Sukkulenten-Gewächses mit heilender Wirkung. Das Museum und die Fabrik befinden sich der Pitastraat 115 in Hato. Vielleicht planen Sie auf einer Inseltour hier einen Stopp ein. Ansonsten, gibt es die Originalprodukte von Aruba Aloe auch im Kreuzfahrtterminal oder in der Renaissance Mall.

Eselschutzgebiet

Arubas Eselreservat bietet den zahlreichen Eseln ein sicheres Zuhause. Früher wurden die Tiere als Fortbewegungsmittel und in der Landwirtschaft genutzt. Als die Tiere nicht mehr gebraucht wurde, waren viele Esel auf sich allein gestellt. Die 130 Esel, die heute im Donkey Sanctuary leben, ziehen in ein neues Gehege in Bringamosa.

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